Thomas

Auf der Suche nach etwas Dynamischem, vielleicht vergleichbar mit Judo - so war meine Interessenslage vor längerer Zeit. Als Kind hatte ich einige Jahre Judo hinter mir und habe mit knapp 30 Jahren einen sportlichen Ausgleich gesucht. Auf Anraten einer netten Vereinsverantwortlichen in Ismaning bin ich zum Budo Club Ismaing gekommen. So bin ich 1996 zum AIKIDO gekommen (und geblieben). Dort habe ich mehrere Jahre AIKIDO gemacht bevor ich aus beruflichen und privaten Gründen leider eine Pause einlegen musste. 2004 habe ich im Tendo - Ryu AIKIDO den 2. Kyu bei Adriano Trevisan (http://www.aikido-institut.de/) abgelegt.

 
Nachdem sich die Wogen geglättet haben, war ich mit sporadischen Trainings nicht mehr zufrieden und habe mich auf die Suche nach einem günstig gelegenen neuen AIKIDO Zuhause umgeschaut. Und siehe da - plötzlich gab es auch in Erding eine AIKIDO Gruppe!
 
Für mich ist AIKIDO ultimativ - in keinem anderen Sport werden Körper (Wie bewege ich mich? Stimmt meine Bewegung?) und Geist (Was genau ist der Ablauf? Wie gehen die Bewegungen? Fließt die Energie wirklich?) so gefordert, wie im AIKIDO. Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis, zu spüren, dass in der Dynamik wirklich die Energien fließen und Bewegungen verschmelzen. Das macht für mich die Faszination am AIKIDO aus. Die Analogie der Techniken mit und ohne Waffen setzen dem Ganzen dann die Krone auf.
Und nebenbei gesagt - wer in meinem Alter rollt schon noch wie ein Kind mit Freude an der Bewegung spielerisch über die Matte? Spürt man wirklich den Luxus dieser Unbeschwertheit?
 
Ich genieße dies immer wieder bei jedem Trainig - und man lernt immer dazu,
 
o-negai shimasu,
Thomas
 
(Feb 2014)