Nadine

Schon immer auf der Suche nach einer Sportart die Körper und Geist miteinander vereinen bzw. fordern bin ich schlussendlich 2012 zum Aikido gelangt. Jahrlanges Training auf dem Rad, beim Laufen oder im Fitnessstudio langweilte mich zusehends. Auch die öfters geplanten Triathlon Wettkämpfe motivierten mich nicht mehr.
Nach der Geburt meiner beiden Kinder fehlte mir zudem die Zeit.

Durch einen Zeitungsartikel wurde ich auf Aikido aufmerksam und nahm prompt am ersten Probetraining teil.
Toll! Nette Leute und abwechslungsreiches Training.
Anfangs war ich von den Bewegungsabläufen etwas überfordert, aber ich zog es durch und siehe da eine Rolle vorwärts, eine Rolle rückwärts … kein großes Problem mehr.
Nach gut einem Jahr machte ich meine 1. Prüfung und bestand diese.
Das motivierte mich sehr.
Auch das Stock- und Schwerttraining macht mir sehr viel Spaß.
Aikido bietet unheimlich viele Fassetten, damit wird es nie einseitig oder gar langweilig.
Am Aikido gefällt mir das Miteinander, das Defensive, das Sanfte. In dieser Sportart geht es nicht um das Messen der Kräfte.

Mir machen die Trainingseinheiten immer noch sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal sehr
anstrengend ist oder man nicht so weiterkommt wie man sich das vorstellt.
Mit Rückschlägen muss man immer rechnen. Aber irgendwann macht es Klick und man bekommt eine Ahnung von dem was uns Sensei gezeigt hat - bilde ich mir zumindest ein...  :-)

 

(Mai 2014)